Bankinfo, Juli 2000

"Schmerz, lass nach!"

Mit bis zu 800.000 chronischen Schmerzpatienten ist in Österreich die Nachfrage nach guter Schmerztherapie mehr als groß. Linderung bietet ein Schmerzzentrum in Wien, aufgebaut von einem Facharzt und einer Marketingspezialistin. Unterstützt hat sie das Bank Austria-Gründungsteam.

"Spacecurl" – dieses Gerät, ursprünglich für NASA und US-Air-Force entwickelt, ermöglicht ein intensives Training zur Stabilisierung der Rückenmuskulatur. In seinem Schmerzzentrum in Wien verwendet Dr. Bernhard Stengg, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, den "Spacecurl" – gemeinsam mit anderen modernsten apparativen Kräftigungs- und Trainingsmethoden – für Patienten mit chronischen Rückenschmerzen. Denn deren Muskelkraft ist deutlich abgeschwächt, die Koordinationsfähigkeit verringert, der Patient im Alltag verletzungsanfälliger.

Vor einem Jahr gründete Stengg mit seiner Frau Cornelia, einer Marketingspezialistin, die "pain care Schmerzforschungs GmbH". Hoch qualifizierte Fachärzte aus Neurologie, Unfallchirurgie, Orthopädie, um nur einige zu nennen, arbeiten mit Physiotherapeuten und Sportmedizinern zusammen, um Patienten durch exakte Diagnostik und Therapie von ihrem Schmerz zu befreien. Der Erfolg gibt Stengg Recht: "Durch ein speziell auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnittenes Trainingsprogramm verringert sich bei über 80 Prozent der Patienten der Schmerz um mindestens 50 Prozent – bis hin zur völligen Beschwerdefreitheit."

"pain care" ist einzigartig in Österreich. Herkömmliche Schmerzambulanzen arbeiten meist nicht ausreichend interdisziplinär und können oft nicht die nötige Zeit für chronische Schmerzpatienten aufbringen. "Wir bieten Top-Medizin als Top-Dienstleistung an. Der Patient ist Kunde, der für sein Geld Medizin nach internationalen Standard zur Linderung seiner Schmerzen erhält", so Stengg über seine Unternehmensphilosophie.

Gezielte Marketingaktivitäten, engmaschiges Controlling
„Cornelia und Bernhard Stengg sind Paradegründer“, meint Manfred Prodinger vom Gründungsteam der Bank Austria. „Sie kamen mit großem Fachwissen sowie einem sehr interessanten und exakt ausgearbeiteten Konzept zu uns.“ Auf dieser idealen Grundlage baute das Bank Austria-Gründungsteam die passende Förderungsberatung auf und erleichterte dadurch dem Kunden wichtige Wege. Das zeit- und energieraubendste, meint Stengg heute rückblickend, seien die Standortsuche und das Ausverhandeln der Mietbedingungen gewesen, aber auch die Auswahl der richtigen Partner - Architekten, Notar, Versicherung. Auf offensives Marketing inklusive Werbung und einheitliches Auftreten legt man bei "pain care" von Anfang an großen Wert. Cornelia Stengg: "Bereits die ersten Monate waren, bedingt durch gezielte Marketingaktivitäten, sehr erfolgreich. Ein sehr engmaschiges Controlling ermöglicht es uns, rasch auf die Geschäftsentwicklung zu reagieren."

Den vielen chronischen Schmerzpatienten stehen in Österreich nur wenige hoch qualifizierte Schmerztherapieeinrichtungen zur Verfügung. Der Markt für Schmerztherapie ist somit vorhanden. Zum Erfolg gehört für Cornelia und Bernhard Stengg aber eines wesentlich dazu: "Der Unternehmer sollte zu 100 Prozent von seiner Idee überzeugt und "beseelt" sein, das spüren die Leute - Identifikation und damit Authentizität ist das Herzstück des Unternehmens!"


Herausgeber: Bank Austria AG, Redaktion: Group Public Relations
bankinfo, 7/2001

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