Pain Care

Die an Mensch und Krankheitsbild optimal angepaßte Kombinationstherapie

Um auch komplexe chronische Schmerzerkrankungen effektiv behandeln zu können, geht man nach dem herrschenden Schmerzmodell davon aus, dass für das Auftreten, aber vor allem für das Aufrechterhalten von Schmerzzuständen, immer eine Vielzahl unterschiedlichster Ursachen verantwortlich sind.

Wenn also die "Ursachentorte" immer aus mehreren Stücken zusammengesetzt ist, ergibt sich als logische Konsequenz daraus, dass auch die "Therapietorte" sinnvollerweise aus mehreren Stücken besteht.

Zudem betrifft ein Schmerzbild im Bewegungsapparat immer mehrere "Bausteine" unseres Körpers.
Je nach Verursachung können zu verschiedenen Zeiten im Krankheitsverlauf zu unterschiedlichen Anteilen die Muskulatur, das Unterhautbindegewebe, Gelenke, Bänder, Sehnen und Nerven betroffen sein.

Dementsprechend ist eine optimal darauf abgestimmte Kombinationstherapie wesentlich effektiver und schneller erfolgreich, als es jede reine Monotherapie mit ausschließlich Medikamenten, Akupunktur, Osteopathie, Infiltrationen oder ähnlichem sein kann.

Dr. Stengg versucht daher bei der ausführlichen 60-minütigen Erstuntersuchung neben der Ursache auch herauszufinden, welche Bausteine des Bewegungsapparates die hauptbetroffenen sind und wählt bei der Therapiekombination die bestwirksamen "Einzeltools" aus: Während z.B. die verminderte Durchblutung im Schmerzareal, Verquellungen des Unterhautbindegewebes oder Muskelverspannungen mit Akupunktur oder Neuraltherapie sehr gut zu beeinflußen sind, sind dies für Gelenksdysfunktionen die Manuelle Medizin, für hartnäckige Muskeltriggerpunkte oder Sehnenansatzschmerzen die Stoßwellentherapie, für Nervenwurzelentzündungen die gezielte rückenmarksnahe Infiltration und für die schmerzbedingten Umbauten im Zentralnervensystem die medikamentöse Therapie.